Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten gesund bleiben? Wie kann Prävention noch wirksamer werden? Und wie bringt man sie noch besser zu den Zielgruppen in die Unternehmen? Diese Fragen umreißen die Arbeit des BKK Bundesverbandes, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, des AOK-Bundesverbandes und des Verbandes der Ersatzkassen in der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga).
Die vier Verbände der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung verfolgen in iga ein gemeinsames Ziel: die Gesundheit im Arbeitsleben fördern, indem sie Prävention weiter denken. "Weiter denken" bedeutet zum einen, das Wissen und die Erfahrungen zweier Sozialversicherungszweige zu nutzen. Zum anderen heißt es, in die Zukunft gerichtet zu denken und Maßnahmen des Arbeitsschutzes und der betrieblichen Gesundheitsförderung weiterzuentwickeln.
Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in unserem iga-Reporten 13 und 3 sowie in den iga-Fakten.
Wir alle sind mehr oder weniger mobil durch tägliches Pendeln, Pendeln am Wochenende, Dienstreisen, mobile Berufe oder Umzug. Doch welche Kompetenzen und Ressourcen erfordert diese Mobilität von uns? Und wie können Betriebe und Akteure der Prävention zu hohen Fehlbelastungen aus Mobilität vorbeugen?
Das diskutierten beim 3. iga-Expertendialog Mitarbeiter der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung gemeinsam mit Mobilitätsexperten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung.
In Kürze wird die Dokumentation der Veranstaltung um drei kurze Videos mit Prof. Norbert F. Schneider ergänzt.
Starke Muskeln, gesunde Knochen – beweglich bleiben im Beruf: Unter diesem Motto stellt die zweite Ausgabe der iga-Fakten Hintergründe zu Muskel-Skelett-Erkrankungen, Risikofaktoren und als wirksam bewiesene Maßnahmen der Prävention zusammen. Deutlich wird, dass bei der Prävention der bedeutensten Krankheitsgruppe bei Arbeitsunfähigkeit die Analyse an erster Stelle stehen muss und dass Mehrkomponentenprogramm, die Sport einbeziehen sollten, wirksamer sind.
Die iga.aktuell blickt zurück auf die DNBGF-Netzwerkkonferenz, die stärker als bisher konkrete Lösung für einzelne Handlungsfelder präsentierte. Außerdem werden in Auszügen die iga-Fakten 2 zum Thema Muskel-Skelett-Erkrankungen vorgestellt.
Neben "Informationsschnipseln" aus Projekten kündigen wir das iga-Kolloquium und die Ausstellung "Achtung in der Schule" in Dresden an.
Wie viele produzierende kleine und mittlere Unternehmen engagieren sich beim Betrieblichen Gesundheitmanagement? 36 Prozent sagt eine aktuelle repräsentative Umfrage von iga, die im iga-Report 20 "Motivation und Hindernisse für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)" dargestellt wird.
Nachgefragt wurde außerdem, wer die Einführung angeregt hat, was erreicht werden soll und welche Maßnahmen durchgeführt werden. Zentrales Thema sind jedoch Motive, Hürden und gewünschte Unterstützung, die zum einen von den Unternehmen mit und denen ohne Betriebliches Gesundheitsmanagement benannt wurden.
Das Projekt „Mein nächster Beruf“ stellt den erfolgreichen Tätigkeits- oder Berufswechsel in den Mittelpunkt, wenn absehbar ist, dass der Beruf trotz Präventionsmaßnahmen nicht bis zum Rentenalter ausgeübt werden kann. Es ergänzt damit etablierte Ansätze zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit im erlernten Beruf.
Nun wurden auch zum Modellberuf des Straßen- und Tiefbaus wichtige Erkenntnisse zu den Anforderungen in diesem Beruf, Frühwarnindikatoren einer Berufsaufgabe und den Eigenschaften und Voraussetzungen "erfolgreicher Berufswechsler" gewonnen. Zusätzlich beschäftigte sich ein Teil des Projekts mit im ersten Beruf verbliebenen gesunden Beschäftigten. Alle Informationen sind im zweiten Teil des iga-Reports 17 zusammengestellt.
Für den ersten Termin unserer neuen Veranstaltungsreihe Dresdner Gespräch Gesundheit und Arbeit 2009 am 16. und 17. November 2009 hatten wir uns ein besonderes Thema ausgesucht. Wir haben die gesunde Mitarbeiterführung und das Führen von interkulturellen Teams verbunden.
Wir haben für Sie ein umfassende Dokumentation und zusätzlich ein Video erstellt.