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Projekt: "Mein nächster Beruf" – Personalentwicklung für Berufe mit begrenzter Tätigkeitsdauer

Einige Berufe können trotz Präventionsmaßnahmen nicht bis zum Rentenalter ausgeübt werden. Eine Säule des iga-Projekts ergänzt deshalb Ansätze zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit im erlernten Beruf und stellt den erfolgreichen Tätigkeits- bzw. Berufswechsel in den Mittelpunkt. Mit der zweiten Säule wird analysiert, wie die Verweildauer im ersten Beruf verlängert werden kann.

In der Vergangenheit hat iga den Modellberuf der stationären Krankenpflege und des Straßen- und Tiefbauers bearbeitet. Dabei wurden wichtige Erkenntnisse zu den Anforderungen im Modellberuf, Frühwarnindikatoren einer Berufsaufgabe und den Eigenschaften und Voraussetzungen gesunder Beschäftigter im ersten Beruf und erfolgreicher Berufswechsler gewonnen. Gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft für die Bauwirtschaft werden die Ergebnisse für die Straßen- und Tiefbauer in die berufsgenossenschaftlichen Präventionsdienstleistungen integriert und Module des Personalentwicklungskonzepts in der STRABAG AG (siehe auch das Interview mit Dr. Hans-Peter Justen zu diesem Projektteil) umgesetzt.

Das Projekt wird 2010 in einem dritten Modellberuf für Reinigungskräfte fortgeführt. Dabei soll die Projektmethodik verallgemeinert werden, die Übertragung auf andere Berufe geprüft und auch der Transfer in die Praxis hergestellt werden, in dem in einem ausgewählten Unternehmen der Personalentwicklungsansatz umgesetzt wird.

Die Ergebnisse für die Krankenpflege wurden bereits im iga-Report 17, Teil 1 die für die Straßen- und Tiefbauer im iga-Report 17, Teil 2 dokumentiert. Auch die Methodik des Projekts ist veröffentlicht und die Risikoanalyse wurde zugänglich gemacht.

Interview mit Dr. Hans-Peter Justen, der lange Zeit die Direktion Straßenbau Köln der STRABAG AG in den Bereichen Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Projektentwicklung begleitet hat

Die Partner der Kooperation Initiative Gesundheit & Arbeit
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