In diesem Themenfeld geht iga der Frage nach, wie Arbeit gestaltet sein sollte, damit die Beschäftigten gesund bleiben. iga widmet sich dabei vor allem Beschäftigtengruppen oder Branchen, bei denen besonderer Präventionsbedarf besteht.
Außerdem fördert iga mit verschiedenen Projekten die Verbreitung von Prävention. In unserem Video wird gezeigt, wie Betriebliches Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen funktionieren kann.
2011 bearbeiten die vier iga-Verbände in diesem Themenfeld die folgenden Projekte:
Deutsches Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF)
Das DNBGF ist das größte deutsche Netzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung. In sechs Foren gegliedert bietet es Veranstaltungen, Veröffentlichungen und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Präventionsakteuren.
"Mein nächster Beruf" – Personalentwicklung für Berufe mit begrenzter Tätigkeitsdauer
Einige Berufe können trotz Präventionsmaßnahmen nicht bis zum Rentenalter ausgeübt werden. Zum einen wird deshalb in verschiedenen Modellberufen analysiert, wie die Verweildauer im ersten Beruf verlängert werden kann. Zum anderen ergänzt das Projekt diesen Ansatz mit der Untersuchung von und der Beratung für erfolgreiche Tätigkeits- bzw. Berufswechsel. Nach den abgeschlossenen Modellberufen stationäre Krankenpflege sowie Straßen- und Tiefbau wird das Projekt derzeit für Reinigungsberufe durchgeführt.
Wanderausstellung "Achtung in der Schule"
Die Wanderausstellung "Achtung in der Schule" zum Thema schulische Gewalt wurde 2008 konzipiert und 2009 in verschiedenen Varianten erstellt. So ist eine große Ausstellung für Messen, Rathäuser, Großveranstaltungen etc. ausleihbar. Für Schulen oder Kinder- und Jugendzentren gibt es die Ausstellung als Roll ups oder Plakate.
Konzeption einer neuen Wanderausstellung
Das Format Wanderausstellung soll für ein neues Thema und eine neue Zielgruppe genutzt werden. 2011 soll die Grobkonzeption erfolgen.
Dresdner Gespräch Gesundheit und Arbeit
Im Zentrum der Veranstaltungsreihe "Dresdner Gespräch Gesundheit und Arbeit" stehen Gespräche und der Austausch von Erfahrungen, Sichtweisen und Lösungen der Teilnehmer. 2011 ging es darum, wie man mit seinen Präventionsangeboten die Zielgruppe erreicht und motiviert. Die Veranstaltung fand am 17. und 18. November 2011 in der DGUV Akademie in Dresden statt.
iga-Radar zur psychosozialen Gesundheit
Mit dem iga-Radar soll ein neues Format entwickelt werden, wie aktuelle Themen aufbereitet werden können. Anhand von Leitfragestellungen werden zentrale Aspekte des Themas herausgearbeitet, der wissenschaftliche Forschungsstand zusammengefasst und innovative Programme und Maßnahmen recherchiert. Dies soll unter Einbeziehung verschiedener Akteure zum jeweiligen Themenfeld erfolgen. Im Anschluss sollen Informationsveranstaltungen für die Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen die Ergebnisse in die Praxis transportieren.
Arbeiten und Ramadan
Der Ramadan rückt in den nächsten Jahren immer weiter in die hochsommerliche Zeit. Vor allem körperlich schwer arbeitende Muslime müssen mit höheren körperlichen Belastungen rechnen. Aus diesem Grund sollen Lösungsansätze und Handlungshilfen für Betriebe recherchiert bzw. erstellt werden.
Work-Life-Balance
Das Konzept Work-Life-Balance stellt die Ausgewogenheit verschiedener Lebensbereiche, etwa Erwerbsarbeit, Familienarbeit und Erholung, in den Mittelpunkt. Diese Lebensbereiche sind bei weiblichen und männlichen Beschäftigten in verschiedenen Lebenssituationen unterschiedlich ausgeprägt. Im Projekt soll beschrieben werden, wie eine ganzheitliche, beteiligungsorientierte Unternehmenskultur aussehen kann, die diese Ausprägungen und die damit verbundenen Bedarfe aufgreift. Es soll recherchiert werden, welche Instrumente und Maßnahmen bereits existieren und eingesetzt werden.
Praxis und Innovationen zur Erhaltung, Stärkung und Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit
Das Projekt soll nach sechsjähriger Erfahrung mit dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement erheben, wie die Umsetzung der zahlreich vorhandenen Handlungsempfehlungen in der Praxis konkret erfolgt und wie hoch Verbreitungsgrad und Akzeptanz sind. Darüber hinaus soll herausgearbeitet werden, welche Ansätze innovativ und Erfolg versprechend sind, welche Akteure wie zusammenarbeiten und welche Erfolgsfaktoren aus Sicht der beteiligten Akteure bestehen. Einbezogen werden auch die Erkenntnisse aus einem Projekt des Themenfelds "Wirksamkeit von Prävention", das Wirksamkeit und Nutzen von Sekundär- und Tertiärprävention zusammenträgt.
Zusammenschau von Erwerbstätigenbefragungen
Ausgehend von ausgewählten Schwerpunkten soll eine Zusammenschau von repräsentativen Erwerbstätigenbefragungen aus dem deutschsprachigen Raum erstellt werden. Diese soll u. a. Hinweise zu übergreifenden Trends und Veränderungen in der Arbeitswelt geben.
zur Auswahl abgeschlossener Veröffentlichungen und Veranstaltungen
stellt in Form einer Synopse Berufe mit einer Vielzahl an Risikofaktoren im Sinne von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren den Berufen gegenüber, die von einer großen Krankheitslast gekennzeichnet sind.
Unser Newsletter berichtet über das Projekt "Mein nächster Beruf" in der Reinigungsbranche und stellt ein Training vor, dass hilft, Verhalten besser zu steuern. Ziel ist es, Burnout und Depressionen vorzubeugen.
enthält die Ergebnisse des iga-Barometers zum Stellenwert der Arbeit, zum Gesundheitsverhalten und subjektiven Gesundheitszustand sowie zur Zusammenarbeit in altersgemischten Teams aus Sicht der deutschen Erwerbstätigen.
wurden der "igaCheck 2011" - Report 19 und Software - und der iga-Report 6 "Instrumente zum Bewerten betrieblicher Störung" mit dem Ausfallkostenkalkulator.