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Themenfeld: Präventionsziele

iga hat 2005 eine Methode entwickelt, um arbeitsweltbezogene Präventionsziele nachvollziehbar abzuleiten. Die Vorgehensweise besteht aus zwei Kernelementen. Im ersten Schritt wird mit einem Rangordnungsverfahren eine systematische Datenanalyse vorgenommen. Im zweiten Schritt werden von einem Expertengremium auf Grundlage der Daten die Ziele ausgewählt und messbare Teilziele abgeleitet. Eine ausführliche Darstellung der Vorgehensweise finden Sie im iga-Report 8, zwei Berichte zu Präventionsziel-Prozessen im Begleitbuch zur EU-Konferenz von iga. 

Die Methode kam in den vergangenen Jahren bei verschiedenen Institutionen zum Einsatz. iga hat unter anderem Präventionszielprozesse der Spitzenverbände der GKV, einzelner Berufsgenossenschaften und der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie begleitet oder unterstützt.

Projekte:

Michael Koll, Leiter der Unterabteilung Arbeitsschutz im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS):
"Beim Festlegen der Ziele der 'Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie' kam insbesondere die bewährte 'iga-Methode' zum Einsatz. Daten zu objektiven Kriterien, wie z. B. die Anzahl der Erkrankungen, stellten die Priorisierung auf eine wissenschaftliche Grundlage."

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