In der Diskussion um den ökonomischen Nutzen von betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention wird oft die Kenngröße des Return on Investment (ROI) benutzt. Eine Frage, die dabei gestellt wird, lautet: Welcher Nutzen hinsichtlich steigender Produktivität oder reduzierter Kosten durch Krankheit und Fehlzeiten resultiert aus meinen Investitionen? In den USA wird der ROI durch Kalkulatoren auch prospektiv, d.h. vor der Durchführung der Maßnahmen, eingesetzt. Unternehmen haben damit ein Planungsinstrument, mit dem sie den sinnvollen Umfang von Investitionen in betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention abschätzen können.
In der Vergangenheit hat iga bereits ermittelt, für welche Präventionsmaßnahmen Kalkulatoren des prospektiven ROI international verfügbar sind (die Ergebnisse des Projekts sind im iga-Report 16 veröffentlicht) und die Übertragung auf deutsche Verhältnisse geprüft. Unter Berücksichtigung der deutschen Rahmenbedingungen wurde dann ein einfaches Modell zur Berechnung des prospektiven ROI erstellt und in ein Computerprogramm umgesetzt.
Die fertige Software steht Herbst 2010 zur Verfügung und soll Präventionsberatern der Krankenkassen als ein leicht handhabbares Instrument helfen, Präventionsmaßnahmen zu planen und Betriebe zu beraten. Außerdem wird es auf der iga-Internetseite eine kurze Online-Version für den „Schnelleinsatz“ geben.
"Starke Muskeln, gesunde Knochen – beweglich bleiben im Beruf" - wer wünscht sich das nicht? Wie Muskel-Skelett-Erkrankungen in der Arbeitswelt wirksam vorgebeugt werden kann, zeigen die iga-Fakten 2.
Unser Newsletter iga.aktuell informiert Sie über die vierte Netzwerkkonferenz des DNBGF, die iga-Fakten zur Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen und in "Schnipseln" über ausgewählte Projekte, Veröffentlichungen und Veranstaltungen.
Der zweite Teil des iga-Reports 17 beschreibt Bedingungen und Voraussetzungen für den Verbleib und den erfolgreichen Berufswechsel von Straßen- und Tiefbauern.
Zusätzlich wurde in der Anlage 2 zum iga-Report 17 die Risikoanalyse zu Berufen mit begrenzter Tätigkeitsdauer veröffentlicht.
Die Ergebnisse der Umfrage zu Motiven und Hemmnissen für Betriebliches Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen sind als iga-Report 20 erschienen.
wird in einer neuen, kurzen Broschüre vorgestellt. Erklärt werden die Grundzüge und Hintergründe. Außedem kommen Betriebe zu Wort, in denen das IBGM bereits getestet wurde.
Ein so genannter Wegweiser für die Beschäftigten erklärt zusätzlich kurz und knapp, was der Arbeitgeber für die Gesundheit tun muss und was sie selbst für ihre Gesundheit tun können und sollten. Den Wegweiser gibt es in Deutsch, in englisch-deutsch und türkisch-deutsch.
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