Stress durch Multitasking, Zeitdruck und Störungen bei der Arbeit ist für viele Unternehmen ein Problem. So mancher Betrieb hat sich daher das Ziel gesetzt, etwas für die Prävention psychischer Belastungen bei der Arbeit zu tun. Hilfestellung dabei bietet eine neue Wanderausstellung der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga).
Unter dem Titel „Für unsere Arbeit brauchen wir…“ regt die Ausstellung Beschäftigte und Arbeitgeber dazu an, sich mit dem Thema Stress auseinanderzusetzen und individuelle Handlungsoptionen zu entdecken. Ausgehend von einem zentralen Wegweiser illustrieren sechs Schautafeln, was den Arbeitsalltag beeinflusst, zum Beispiel ein gutes Team, klare Aufgabenstellungen oder persönliche Wertschätzung. Praxisbeispiele sowie Zitate – aus extra zu diesem Thema geführten Interviews – machen die Ausstellung lebendig. In Aktionsnischen zwischen den Tafeln können die Betrachter sich dem Thema aktiv und spielerisch nähern und zudem Ideen einbringen, wie Stress in ihrem Alltag verringert werden könnte.
Die Ausstellung ist seit dem 13. März 2013 bei iga erhältlich. Die Buchung ist kostenlos. Der Ausleiher muss nur die Transportkosten übernehmen. Zusätzlich steht Begleitmaterial mit Hintergrundinformationen bereit.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.für-unsere-arbeit.de.
Hänseln, Beleidigen, Schubsen, Prügeln, Erpressen – Gewalt an Schulen hat viele Gesichter. Sie fängt bei scheinbar harmlosen Kleinigkeiten an und kann mit körperlichen Verletzungen enden. Jeder Schüler mit psychischen oder körperlichen Verletzungen ist dabei ein Verletzter zu viel.
Um Schulen, Schülern und Lehrkräften einen Anstoß für Diskussionen und Projekte zum Umgang mit Gewalt und Konflikten zu geben, hat iga gemeinsam mit den Unfallkassen die Wanderausstellung „Achtung in der Schule“ erstellt. Sie widmet sich der alltäglichen Gewalt in Schulen. Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche der fünften bis zehnten Klasse, die Lehrkräfte und Eltern.
Um allen Interessierten zu ermöglichen, die Ausstellung zu zeigen, gibt es sie in drei Ausführungen:
Ulla Maaß-Brüggemann von einer Schule in Nordhorn:
"Wir hatten die Ausstellung in unserer Mediothek während einer Projektwoche zum Thema „Stark wie wir – ohne Gewalt“ aufgebaut, wo sie von Schülern allein oder mit der Projektgruppe angesehen werden konnte. Auch die im gleichen Gebäude untergebrachte Realschule, die nicht an der Projektwoche teilnahm, hat die Ausstellung genutzt.Die gesamte Projektwoche wurde durch die Ausstellung sehr gut unterstützt. Wir mussten zum Teil Termine vereinbaren, damit nicht zu viele Schüler vor den Tafeln standen. Ein Projektleiter hat ein Quiz zu der Ausstellung erarbeitet, so dass die Schüler die Tafeln besonders aufmerksam gelesen haben. Vielen Kollegen war der Einstieg in das Projektthema durch die Ausstellung sehr erleichtert.
Die Ausstellung ist sehr ästhetisch und qualitativ hochwertig ausgeführt. Inhaltlich sind alle Formen der Gewalt schülerorientiert aufgearbeitet und dargestellt.
Besonders gut ist, dass die Schülerinnen und Schüler aufgefordert werden, sich zu ihrer Situation zu äußern. Von 850 Schülern haben ca. 100 Schüler Kommentare geschrieben. Wir hatten einen Karton für die schriftlichen Äußerungen der Schüler aufgestellt.
An unserer Schule werden wir uns auch nach der Projektwoche intensiv mit der Verbesserung der Situation beschäftigen."
Ausführliche Informationen unter www.achtung-in-der-schule.de

Gibt es in Ihrem Unternehmen einen partnerschaftlichen und fairen Umgang miteinander? Werden Meinungsverschiedenheiten auf einer sachlichen Ebene ausgetragen? Eventuell tragen Sie Personalverantwortung und fühlen sich unsicher im Umgang mit Konflikten Ihrer Mitarbeiter? Oder Sie denken, in Sachen Konfliktkultur könnte man in Ihrer Organisation noch etwas verbessern?
Die Wanderausstellung "Wenn keiner grüßt und alle schweigen..." bietet umfassende Informationen zum Thema Konflikte und Konfliktursachen in der Arbeitswelt. Es werden die möglichen Folgen ungelöster Konflikte wie Mobbing veranschaulicht, individuelle Bewältigungsstrategien in Konfliktsituationen vorgestellt und betriebliche Lösungsmodelle präsentiert.
iga beteiligte sich neben KDA, dasa und INQA an der Konzeption und Finanzierung der Ausstellung. Darüber hinaus präsentierte iga - zum Teil gemeinsam mit weiteren Partnern - die Ausstellung in den letzten Jahren an verschiedenen Orten im Bundesgebiet, u.a. in Dresden und in Frankfurt/Main. Weitere Ausstellungstermine, die von iga getragen werden, sind nicht geplant.
28.05.2013, Paderborn
Tour de BEM: Betriebliches Eingliederungsmanagement
19.06.2013, Duisburg
Tour de BEM: Betriebliches Eingliederungsmanagement
DGUV-Statistiken zu Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten
Gesundheitsreport der Barmer GEK
OSHA-Studie "Europäische Erhebung unter Unternehmen zu neuen und aufkommenden Risiken"
"Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" Bericht der BAuA
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