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Handlungsfelder der Initiative Gesundheit und Arbeit

Arbeiter mit Hörschutz (Bild: Fotolia, Irina Fischer)

In der Initiative Gesundheit und Arbeit werden gemeinsame Präventions- und Interventionsansätze der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung in Projekten weiterentwickelt. Es werden vorhandene Methoden und Erkenntnisse für die Praxis des Arbeitsschutzes und der Gesundheitsförderung in Betrieben, Kitas und Schulen nutzbar gemacht. Dafür werden einschlägige Statistiken und Forschungsergebnisse genutzt und bei Bedarf Recherchen, Umfragen und Analysen durchgeführt oder initiiert, Modellprojekte konzipiert und durchgeführt oder Methoden entwickelt. 

iga kooperiert in den Projekten mit Unternehmen, Instituten, Experten und Gremien. Darüber hinaus steht die Initiative Gesundheit und Arbeit im engen Austausch mit der Wirtschaft, der Politik, den Sozialpartnern, der Selbstverwaltung und einschlägigen Institutionen.  

Die meisten iga-Projekte befassen sich mit der Arbeitswelt. Heranwachsende rücken in den letzten Jahren allerdings stärker in den Fokus, weil die Weichen für ein lebenslanges gesundes und sicheres Verhalten bereits im Kindesalter gestellt werden.

Die Aufgaben der iga erstrecken sich insbesondere auf die folgenden Handlungsfelder:

Ermitteln von Zusammenhängen zwischen Arbeitsbedingungen und Erkrankungen und Entwickeln geeigneter ganzheitlicher Präventions- und Gestaltungsansätze durch:

  • Sichten und Auswerten von Forschung, die der gemeinsamen Zielsetzung dient;
  • Erheben und Nutzen von Daten über Gefährdungen, Belastungen, Beanspruchungen und deren Folgen;
  • Durchführen und Initiieren von Forschungsvorhaben.

Umsetzen von Erkenntnissen und Entwickeln von Methoden durch:

  • Entwickeln betriebsnaher Unterstützungsmaßnahmen (praxisnahe Handlungshilfen für die Betriebe) und Fördern der Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und Krankenkassen bei deren Umsetzung;
  • Fördern der projektbezogenen Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen auf betrieblicher Ebene sowie auf Branchenebene;
  • Entwickeln, Bereitstellen und Durchführen von Qualifizierungskonzepten zur Verbesserung der Zusammenarbeit bei der Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren für Mitarbeiter von Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und Krankenkassen, betriebliche Funktionsträger und andere Zielgruppen;
  • Etablieren eines Dialogs „Wissenschaft und Praxis” für Gesundheit und Arbeit.

Qualitätssicherung des Transfers und der Umsetzung von Erkenntnissen durch:

  • Ermitteln von Defiziten sowie Informations- und Beratungsbedarfen;
  • Organisieren eines Abstimmungsprozesses und Erfahrungsaustausches über Maßnahmen des Gesundheitsschutzes, der Gesundheitsförderung und des Gesundheitsmanagements im Betrieb.

Öffentlichkeitswirksame Maßnahmen der Kooperationspartner durch

  • Herausgeben von Informationen zur Profilierung der Präventionsarbeit von Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen;
  • Ausrichten von Fachkolloquien und öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen.
Die Partner der Kooperation Initiative Gesundheit & Arbeit
  • BKK-Logo
  • DGUV-Logo
  • AOK-Logo
  • vdek-Logo
 
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