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Aktuelle Trends

Die Veränderungen in der Arbeitswelt greift iga regelmäßig in eigenen Projekten zu Prävention und Gesundheitsförderung auf.

Unter "Aktuelle Trends" schaut iga über den eigenen Tellerrand und wirft einen gezielten Blick in die deutsche und internationale Forschungslandschaft zu Gesundheit und Arbeit. Interessante Statistiken und Forschungsergebnisse bereiten wir von Zeit zu Zeit an dieser Stelle für Sie auf.

Trendzahl: 68

Drei Team-Mitglieder betrachten zufrieden ihre Arbeitsergebnisse an einer Magnettafel.
Foto: Adobe Stock, Photographee.eu

68 Prozent der Beschäftigten erfahren Wertschätzung durch ihre Führungskräfte. Je anspruchsvoller die ausgeübte Tätigkeit, desto höher ist die Wertschätzung von Seiten der Vorgesetzten. Umgekehrt bedeutet dies, dass circa ein Drittel der Befragten keine oder nur wenig Wertschätzung durch Vorgesetzte erfährt.
Dies ergab der DGB-Index Gute Arbeit, eine repräsentative Befragung von Beschäftigten (n=8.000), die jährlich vom Gewerkschaftsbund durchgeführt wird. 2018 lag der Schwerpunkt der Befragung neben der Wertschätzung auch auf der Bewertung des sozialen Miteinanders und des Betriebsklimas.

Ein wesentliches Merkmal für das Betriebsklima ist die Kollegialität. 85 Prozent der Befragten berichten von Unterstützung durch ihre Kolleginnen und Kollegen. Fördert der Betrieb die Kollegialität, sind es sogar 94 Prozent. Vernachlässigt der Betrieb den Faktor, sinken die Werte auf 70 Prozent. 44 Prozent der Beschäftigten empfinden ihr Betriebsklima als problematisch, wenn es darum geht, gegenüber Vorgesetzten oder der Geschäftsführung kritische Aspekte offen anzusprechen.

Den DGB-Index Gute Arbeit kompakt erhalten Sie hier: https://index-gute-arbeit.dgb.de/++co++7e0fcbb8-1f0c-11e9-a224-52540088cada

Und bei iga?

Eine Person hält eine Glasscheibe in der Hand. Auf diese Scheibe ist eine Weltkarte projiziert.
Foto: Adobe Stock, Syda Productions

Digitalisierung, Globalisierung und die Pluralisierung individueller und kultureller Werte verändern die Arbeitswelt umfassend. Im Zuge dessen verbreiten sich neue mobile und flexible Arbeitsformen, die mit einer Änderung der klassischen Arbeitszeitmodelle einhergehen. Die Arbeitszeitbefragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist eine repräsentative Panel-Umfrage unter Beschäftigten, die 2015 erstmalig durchgeführt wurde (n=20.000). Sie wurde 2017 wiederholt (n=10.000), um belastbare Ergebnisse zu Veränderungen der Arbeitszeit und Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten in Deutschland zu erhalten. Ziel ist es, detaillierte Analysen u. a. zu Aspekten der Arbeitszufriedenheit, der Work-Life-Balance und zu gesundheitlichen Belastungen, z. B. durch fehlende Ruhe- und Regenerationszeiten, zu erstellen.

Bei einem Großteil der Befragten liegt die tatsächlich geleistete Arbeitszeit über der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit, sodass Überstunden geleistet werden. Die Möglichkeiten, die eigene Arbeit räumlich und zeitlich flexibel zu gestalten, haben für viele Beschäftigte zwischen den beiden Erhebungszeitpunkten zugenommen. Dies kann dazu beitragen, Arbeitsbelastungen und Beanspruchungsfolgen zu reduzieren. Gleichzeitig hat die ständige Erreichbarkeit, insbesondere bei Beschäftigten mit niedrigem Bildungsniveau und sehr langen Arbeitszeiten, zugenommen.

Den Bericht der BAuA zum Vergleich der beiden Erhebungen finden Sie unter: https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Berichte/F2398-2.pdf

Und bei iga?

Ein junger Mann in Schutzkleidung legt ein Werkstück in eine CNC-Maschine.
Foto: Adobe Stock, Kzenon

Die Bundesregierung berichtet jährlich über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitsgeschehen. Der Bericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) für 2017 gibt einerseits einen interessanten Überblick über Netzwerke und Initiativen für Sicherheit und Gesundheit. So werden beispielsweise die die Ziele und Funktionen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA), der Nationalen Präventionsstrategie (NPK) oder der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) dargestellt. Darüber hinaus beleuchtet der Bericht auch Aktivitäten auf europäischer Ebene. Andererseits wertet er u. a. Daten zur Erwerbstätigkeit, den Arbeitsbedingungen, den Arbeitsunfähigkeiten und dem Unfallgeschehen in Deutschland aus.

So zeigt der Bericht bespielweise, dass 87 Prozent der Beschäftigten das Gefühl haben, sinnvolle Arbeit zu erledigen. 2005 waren es nur 79 Prozent. Weitere Themen, auf die der BMAS-Bericht eingeht, sind die Unterstützung durch Vorgesetzte, der Stellenwert von Regeneration und Erholung für die Gesundheit sowie die Verbreitung von Digitalisierung bzw. deren Effekte auf den Handlungsspielraum, den Leistungsdruck und das Arbeitstempo. 

Den Bericht der Bundesregierung zum Berichtsjahr 2017 erhalten Sie hier: https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Meldungen/2018/sicherheit-und-gesundheit-bei-der-arbeit-berichtsjahr-2017.pdf

Und bei iga?