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Aktuelle Trends

Die Veränderungen in der Arbeitswelt greift iga regelmäßig in eigenen Projekten zu Prävention und Gesundheitsförderung auf.

Unter "Aktuelle Trends" schaut iga über den eigenen Tellerrand hinaus und wirft einen gezielten Blick in die nationale und internationale Forschungslandschaft zu Gesundheit und Arbeit. Interessante Statistiken und Forschungsergebnisse bereiten wir von Zeit zu Zeit an dieser Stelle für Sie auf.

Trendzahl: 49

Foto: Adobe Stock, Rawpixel

Dass sich mit der Digitalisierung nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch die Arbeitsbedingungen verändern, ist kein Geheimnis mehr. 49 Prozent aller Beschäftigten, die intensiv mit digitalen Arbeitsmitteln arbeiten, empfinden, dass ihre Arbeitsbelastung zugenommen hat. Es sind vor allem Fachkräfte und Hochqualifizierte in technischen Berufen sowie ältere Beschäftigte, die eine zunehmende Arbeitsbelastung verspüren. Demgegenüber freuen sich 7 Prozent über reduzierte Belastungen Dank der Digitalisierung. Wesentliche Faktoren für die steigende Arbeitsbelastung durch die Digitalisierung im Berufsalltag sind die Arbeitsmenge und das Multitasking, d. h. die Anzahl der gleichzeitig zu bearbeitenden Vorgänge. Zusätzlich werden Überwachung und Kontrolle durch digitale Arbeit als sehr belastend empfunden. Digitalisierung kann aber auch zu einer Zunahme von Entscheidungsspielräumen führen, was wiederum als Ressource für die Gesundheit und Zufriedenheit gilt. Oft wird dieser Effekt durch die gleichzeitige Zunahme von Arbeitsintensität und Multitasking aufgezehrt.

Für den DGB-Index Gute Arbeit wurden knapp 10.000 Beschäftigte befragt. Die Auswertung „Verbreitung, Folgen und Gestaltungsaspekte der Digitalisierung in der Arbeitswelt“ spezifiziert die Arbeitsbelastungen durch die Digitalisierung.

 

Die ausführliche Studie erhalten Sie hier:
http://index-gute-arbeit.dgb.de/++co++15db6694-b962-11e7-8463-52540088cada

Die Zukunft der Arbeitswelt bei iga:

Foto: Adobe Stock, zimmytws

Mit der digitalen Transformation entstehen Chancen und Risiken für Arbeitsqualität und Gesundheit der Beschäftigten. Nicht nur in der Pflege und der Wissensarbeit, sondern auch im produzierenden Gewerbe ist ein Anstieg der psychischen Belastungen zu verzeichnen. Ursachen sind unter anderem eine zunehmende Arbeitsverdichtung, Zeitdruck, Unterbrechungen oder Multitasking. Mit Hilfe einer gesundheitsgerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen ließen sich die Belastungen reduzieren und die Gesundheitspotentiale fördern. Doch wissen die Verantwortlichen, wie das geht und worauf es ankommt? Kennen sie die Gestaltungskriterien für gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen gut genug, um sie umsetzen zu können?

Das Institut für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen ist der Frage nachgegangen, wie gut sich Verantwortliche und Beschäftigte mit der gesundheitsgerechten Arbeitsgestaltung auskennen. Dazu wurden Führungskräfte, Arbeitsschutzakteure und Beschäftigte befragt. Im Fokus standen psycho-soziale Belastungsmuster, stressbezogenes Gefahren- und Arbeitsgestaltungswissen sowie Wissen über gesundheitliche Risikopotentiale.

Insgesamt wurden die Kenntnisse als ausbaufähig eingestuft. In der Konsequenz fordern die Autorinnen die Entwicklung neuer Präventionskonzepte, die Führungskräften und Beschäftigten Wissen vermitteln und Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen, um gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen umzusetzen.

Den Report finden Sie unter:
http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2018/report2018-02.pdf

Bei iga mehr erfahren zum Thema Psyche und Gesundheit:

Foto: Adobe Stock, pathdoc

Ortsflexibles Arbeiten kann Belastungsfaktor mit negativen Beanspruchungsfolgen sein oder Ressource für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Grundsätzlich geht mobiles, ortsflexibles Arbeiten häufig mit einem größeren Organisations- und Zeitaufwand einher. Oft belastet die Mobilität selbst, beispielsweise, wenn man im Stau stehend einen Termin verpasst oder ein Zug ausfällt. Entscheidend sind aber die Rahmenbedingungen. Inwiefern zeitflexible Arbeit gesundheitsförderlich oder belastend ist hängt in hohem Maße damit zusammen, ob sie gut planbar und vorhersehbar ist, ob die Beschäftigten mit Entscheidungs- und Zeitspielräumen ausgestattet sind und weitestgehend selbstbestimmt agieren. Dies sind gute Rahmenbedingungen für eine ausgewogene Life-Balance. Umgekehrt steigt die Beanspruchung durch dauerhaftes mobiles und flexibles Arbeiten unter hohem Leistungs- und Zeitdruck mit langen Arbeitszeiten. Werden zusätzlich die Ruhe- und Regenerationsphasen durch betriebliche Belange unterbrochen und die Flexibilität fremdbestimmt führt dies oftmals zu negativen gesundheitlichen Folgen.

Den aktuellen Forschungsstand für die gesundheitlichen Chancen und Risiken durch orts- und zeitflexibles Arbeiten hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) anhand aktueller wissenschaftlicher Studien analysiert und bewertet.

Die ausführliche Studie erhalten Sie hier:
https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Berichte/Gd92.pdf?__blob=publicationFile&v=9

Ausgewählte iga.Studien zu den Themen Mobilität und Erreichbarkeit: