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Aktuelle Trends

Die Veränderungen in der Arbeitswelt greift iga regelmäßig in eigenen Projekten zu Prävention und Gesundheitsförderung auf.

Unter "Aktuelle Trends" schaut iga über den eigenen Tellerrand hinaus und wirft einen gezielten Blick in die nationale und internationale Forschungslandschaft zu Gesundheit und Arbeit. Interessante Statistiken und Forschungsergebnisse bereiten wir von Zeit zu Zeit an dieser Stelle für Sie auf.

Trendzahl: 61

Foto: Adobe Stock, spql

Die Trendzahl deckt eine widersprüchliche Entwicklung hinsichtlich der erwarteten beruflichen Erreichbarkeit während der Freizeit auf. Zwar geben 61 Prozent der Befragten an, dass von ihnen nicht erwartet wird, während der Freizeit erreichbar zu sein. Nur 22 Prozent werden jedoch tatsächlich nicht in ihrer Freizeit kontaktiert. Jede bzw. jeder Achte wird dagegen sogar häufig im Privatleben beruflich kontaktiert. Dabei kann allein schon das Gefühl subjektiv wahrgenommener Erreichbarkeit die Zufriedenheit und Life-Balance beeinflussen.

Mit der Broschüre „Arbeitswelt im Wandel: Zahlen – Daten – Fakten“ hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wichtige Entwicklungen in der Arbeitswelt und verschiedene Themenfelder kurz und knapp anhand übersichtlicher Grafiken aufbereitet.

Die ausführliche Broschüre erhalten Sie hier:
https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Praxis/A97.pdf

Und bei iga?

Foto: Adobe Stock, Rawpixel

Unter das Stichwort Flexibilisierung fallen unter anderem verschiedene Formen der Arbeitszeitgestaltung. Extrem flexible Arbeitszeiten ohne konkrete Zeitvorgaben können dabei zu einer Entgrenzung der eigenen Arbeitszeit verführen. Umso wichtiger sind deshalb die Phasen der Regeneration und Erholung. Hierbei reagieren Frauen und Männer scheinbar unterschiedlich. Bei völlig selbstbestimmten Arbeitszeiten fällt es Männern schwerer abzuschalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie abends nicht zu Ruhe kommen, liegt unter Männern mit völlig flexiblen Arbeitszeiten bei 40 Prozent.

Was ist also nun am besten: feste Bürozeiten, Gleitzeit oder völlig selbstbestimmte Arbeitszeiten? Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung untersucht die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Arbeitszeitmodellen, Verhalten und Arbeitsbelastung von Frauen und Männern. Die Auswertung basiert auf Angaben von gut 10.000 Personen aus der Haushaltsbefragung Sozio-ökonomisches Panel (SOEP).

Zur Studie und weiteren Informationen gelangen Sie unter https://www.boeckler.de/pdf/p_fofoe_pb_003_2017.pdf

Und bei iga?

Foto: Adobe Stock, dubova

Im Dienstleistungssektor sehen sich vier von fünf Beschäftigten von Digitalisierung betroffen, insbesondere im Bereich der Kommunikation und der Gestaltung von Arbeitsabläufen. Dabei variiert der Digitalisierungsgrad nach Branche, Komplexität der Aufgaben, Führungsposition und teilweise nach Geschlecht. Trotz der Wahrnehmung, durch die zunehmende Digitalisierung zusätzlich belastet zu werden (47 Prozent), scheinen die Beschäftigten doch eine leicht positive Bilanz mit Blick auf die Life-Balance zu ziehen.

Die vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit herausgegebene Studie "Digitalisierung und Arbeitsqualität" basiert auf den Daten des DGB-Index Gute Arbeit 2016 und widmet sich der Qualität der Arbeitsbedingungen im Prozess der Digitalisierung. Dabei werden unter anderem Aspekte wie Multitasking, mobile Arbeit und die Veränderung von Entscheidungsspielräumen aufgegriffen.

Die Studie finden Sie unter: http://innovation-gute-arbeit.verdi.de/++file++592fd69d086c2653a7bb5b05/download/digitalverdi_web.cleaned.pdf

Und bei iga?