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Flexible Beschäftigungsformen und aufsuchende Gesundheitsförderung im Betrieb

Titelbild des iga.Reports 39: Ein flexibler Bleistift wurde zu einem Knoten gebogen.
Foto: Adobe Stock, Aliaksandr

Unsere Arbeitswelt ist flexibler geworden. Dies zeigt sich unter anderem in einer Vielzahl an Beschäftigungsformen: Vom Mini-Job über Leih- und Zeitarbeit, Befristungen, Teilzeit bis hin zur Selbstständigkeit gibt es eine Bandbreite an Arbeitsformen, die als flexibel oder atypisch bezeichnet werden. Sie können sowohl für die Beschäftigten als auch für die Unternehmen mit Freiheiten und Chancen, aber auch Risiken und Herausforderungen verbunden sein.

Mit Blick auf gesundheitliche Auswirkungen zeigt die Forschungslage, dass atypische Beschäftigungsformen im Allgemeinen mit einer schlechteren mentalen und psychischen Gesundheit, Depressionen und weiteren Verhaltensstörungen einhergehen. Gleichzeitig ist der Zugang für atypisch beschäftigte Menschen zu Betrieblicher Gesundheitsförderung eingeschränkt.

In diesem Zusammenhang greift der iga.Report 39 den Ansatz der aufsuchenden Gesundheitsförderung auf. Hierbei handelt es sich um meist kurze Maßnahmen, die ohne Mehraufwand in den Arbeitsalltag integrierbar sind, direkt am Arbeitsplatz in Arbeitskleidung durchgeführt werden und idealerweise während der Arbeitszeit stattfinden. Durch das Aufsuchen wird nicht nur unmittelbar dort gehandelt, wo potenzielle Stressoren wirken, sondern es werden auch örtliche, zeitliche und motivationale Barrieren verringert. Dadurch können auch besonders risikoexponierte sowie atypisch Beschäftigte mit Maßnahmen angesprochen werden. Wie das gelingen kann, zeigen ausgewählte Praxisbeispiele aus den Bereichen Bewegung, Entspannung und Stressbewältigung, Ergonomie, Schlaf und Erholung.