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Gesund im Kleinbetrieb

Titelbild des iga.Reports 42:  Eine Collage aus 3 Bildern: (1) Ein junger Mann zeichnet mit Schneiderkreide ein Schnittmuster auf Jeansstoff. (2) Eine Gärtnerin arbeitet an einer Tischkultur in einem Gewächshaus. (3) Übungen für das Knie mithilfe eines Therabandes unter physiotherapeutischer Anleitung.
Fotos: Adobe Stock; yatcenko, JackF, flordigitalartist

Empfehlungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) aus einer qualitativen Befragung

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist in vielen Unternehmen schon fester Bestandteil und hat sich im Management und der Unternehmenskultur etabliert. Es zeigen sich aber nach wie vor erhebliche Unterschiede, wenn man die Betriebsgröße zugrunde legt. Im iga.Report 20 zu Motiven und Hürden für Betriebliches Gesundheitsmanagement gaben mittlere Unternehmen (50 bis 250 Beschäftigte) an, wenig finanzielle und personelle Ressourcen für diese Thematik aufwenden zu können. Das Alltagsgeschäft stehe im Vordergrund, für BGF/BGM gebe es da wenig Zeit. Vor allem Betriebe mit unter 100 Beschäftigten beklagten zudem fehlendes Wissen über Anbieter und Umsetzungsmöglichkeiten von BGF/BGM.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) besser mit BGF/BGM zu erreichen, steht schon länger im Fokus der Politik und vieler Sozialversicherungsträger und die Erfolge des höheren Engagements werden bei mittleren Betrieben bereits sichtbar. Nachholbedarf gibt es vor allem noch bei den Kleinst- und Kleinunternehmen (KKU), die 96 Prozent der deutschen Unternehmen ausmachen und 40 Prozent der Erwerbstätigen beschäftigen. Positive Praxisbeispiele zeigen jedoch, dass KKU durchaus an BGF/BGM interessiert sind und diese erfolgreich gestalten können. Diese Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten werden meist noch von der Person geführt, der der Betrieb gehört. Sie oder er ist nah dran an allen und an allem, d. h. als „Allrounder“ in aller Regel selbst stark in das operative Geschäft eingebunden, zuständig für Personal, Betriebsführung und Kundschaft.

iga widmete dieser Zielgruppe eine qualitative Untersuchung zu Anlässen, Motiven, Erfolgsfaktoren sowie Umsetzungshürden für BGF/BGM und bewertete die Ergebnisse gemeinsam mit einem Kreis von Fachleuten. Dieser iga.Report bündelt all diese Erkenntnisse und gibt Empfehlungen, die die verschiedenen Bedarfe und Haltungen der Unternehmerinnen und Unternehmer zu Prävention und BGF berücksichtigen.