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Job Crafting im Betrieb

Jenga: Nahaufnahme einer Hand, die einen Stein aus einem Turm zieht. Der Turm besteht aus vielen gleichartigen, hölzernen Steinen.
Bild: AdobeStock, Farknot Architect

Beschäftigte gestalten ihre Arbeit aktiv mit

Vielfältige Belegschaften und der Wandel der Arbeit durch z. B. Digitalisierung und Flexibilisierung gehören für immer mehr Unternehmen zum Alltag. Individuelle Bedürfnisse, Fähigkeiten und Stärken gewinnen dadurch an Bedeutung. Klassische Arbeitsgestaltung, die in der Hierarchie von oben nach unten erfolgt, kann auf diese Veränderungen nicht immer adäquat reagieren.

Job Crafting ist eine vielversprechende Möglichkeit, gesunde Arbeit in sich wandelnden Arbeitsbedingungen zu schaffen. Es beschreibt ein Verhalten, bei dem Beschäftigte aktiv Veränderungen anstoßen, um die eigenen Grenzen der Arbeit zu erweitern und ihre Arbeit so zu verbessern. Sie können die Gestaltung der Arbeitsaufgaben, die sozialen Beziehungen oder die arbeitsbezogenen Gedanken anpassen. Maßgeblich sind dabei die Stärken und Bedürfnisse der Beschäftigten. Der iga.Wegweiser zum Thema Job Crafting schlägt einen Bogen vom wissenschaftlichen Diskurs hin zur Förderung des Ansatzes in Unternehmen. Er zeigt verschiedene Formen des Job Craftings auf und leitet konkrete Handlungsempfehlungen ab.

Individuellen Stärken und Vorstellungen stehen die Ziele auf Team- und Unternehmensebene gegenüber. Aufgabe des Unternehmens, der Führungskräfte oder der Präventionsberatung ist es, eine Balance zwischen diesen beiden Polen zu finden. So beugen sie auch den Risiken unkontrollierten Job Craftings wie Neid oder der Überarbeitung Einzelner vor. Unterstützen kann dabei ein Leitfaden, den Expertinnen und Experten auf Grund ihrer Erfahrungen entwickelt haben. Er steht im iga.Wegweiser zur Verfügung. Interviews mit den Expertinnen und Experten geben zudem Einblick in praktische Erfahrungen und den Stand der Forschung.