Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten gesund bleiben? Wie kann Prävention noch wirksamer werden? Und wie bringt man sie noch besser zu den Zielgruppen in die Unternehmen? Diese Fragen umreißen die Arbeit des BKK Bundesverbandes, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, des AOK-Bundesverbandes und des Verbandes der Ersatzkassen in der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga).
Die vier Verbände der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung verfolgen in iga ein gemeinsames Ziel: die Gesundheit im Arbeitsleben fördern, indem sie Prävention weiter denken. "Weiter denken" bedeutet zum einen, das Wissen und die Erfahrungen zweier Sozialversicherungszweige zu nutzen. Zum anderen heißt es, in die Zukunft gerichtet zu denken und Maßnahmen des Arbeitsschutzes und der betrieblichen Gesundheitsförderung weiterzuentwickeln.
In der aktuellen Pressemitteilung von iga werden die ersten Ergebnisse der Umfrage zu Motiven und Hindernissen von Betrieblichem Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen vorgestellt. Was motiviert Unternehmen, ein Betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen? Welche Hindernisse gab es? Und welche Probleme erscheinen anderen Unternehmen als so groß, dass sie bisher kein Betriebliches Gesundheitsmanagement eingeführt haben. Mit dem Wissen um die genauen Bedürfnisse der Betriebe in diesen Größen will iga helfen, das Betriebliche Gesundheitsmanagement weiter zu verbreiten.
Eine Präsentation gibt Auskunft zu den genauen Zahlen. Ein ausführlicher iga-Report erscheint, wenn Empfehlungen abgeleitet wurden.

Vier Verbände kooperieren in iga. Mit dem Beitritt des vdek zu iga und weiteren organisatorischen Änderungen bei den Verbänden wurde ein neuer Kooperationsvertrag nötig. Dieser wurde am 21.01.2010 von den vier Partnern unterzeichnet.
Für den ersten Termin unserer neuen Veranstaltungsreihe Dresdner Gespräch Gesundheit und Arbeit 2009 am 16. und 17. November 2009 hatten wir uns ein besonderes Thema ausgesucht. Wir haben die gesunde Mitarbeiterführung und das Führen von interkulturellen Teams verbunden.
Wir haben für Sie ein umfassende Dokumentation und zusätzlich ein Video erstellt.
In der Weihnachtsausgabe der iga.aktuell berichten wir für Sie vom Dresdner Gespräch Gesundheit und Arbeit 2009. Beim Quiz, im Health Café und den Workshops tauschten sich die Teilnehmer zum Thema "Interkulturelle Teams gesund führen" intensiv aus. Auch unsere Rubrik "Die Zahl" zum 3. Platz nimmt sich des Themas Interkulturelles und Gesundheit an.
H.-Martin Prüße, Diplom-Psychologe bei der Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd, hat uns außerdem ein Interview zu seinem Eindruck vom igaCheck 2009 gegeben.
Am 16.09.2009 fand die Verleihung des Bayrischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreises statt und iga war dabei - mit dem Interkulturellen Betrieblichen Gesundheitsmanagement (IBGM). Der 3. Preis wurde iga gemeinsam mit der BKK BMW für die Umsetzung des IBGM bei der BMW Group verliehen oder wie es in der Urkunde heißt für das "Pilotprojekt zur Einführung eines Konzepts zur Gesundheitsförderung von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund in der Automobilbranche".
Alle weiteren Informationen finden Sie in unserer Pressemeldung und unseren Broschüren zum Interkulturellen Betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Über den Wettbewerb und alle Preisträger und Bewerber informiert die Landeszentrale für Gesundheit in Bayern, u.a. in einer ausführlichen Broschüre, die auch das IBGM bei BMW (ab Seite 40) vorstellt.
Lange angekündigt - nun fertig gestellt: der igaCheck 2009. igaCheck ist ein Instrument zum Erfassen und Dokumentieren beruflicher Anforderungen, Belastungen und Gefährdungen. Er kann beispielsweise die Gefährdungsbeurteilung vorbereiten oder beim Erstellen von Anforderungsprofilen zur Integration leistungsgewandelter Beschäftigter helfen.
Der igaCheck wurde umfassend aktualisiert und in eine neue Software umgesetzt. Zusätzlich gibt es jetzt eine Kurzversion. Diese ist sowohl in der Software als auch gedruckt erhältlich.
Rangeleien auf dem Schulhof, Mobbing im Klassenzimmer – wie können Schüler, Lehrkräfte und Eltern mit Gewalt in der Schule umgehen? Mit ihrer gemeinsam konzipierten Wanderausstellung „Achtung in der Schule“ will iga zusammen mit Unfallkassen Anstöße für Diskussionen geben und Projekte zum Umgang mit Konflikten unterstützen. Die Ausstellung widmet sich der alltäglichen Gewalt in Schulen.
Um das Erscheinungsbild von iga einheitlicher zu gestalten, wird die Intiative Gesundheit und Arbeit sich in Zukunft in kleinen Buchstaben schreiben: iga. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in bereits veröffentlichten Drucksachen noch die alte Schreibweise finden.
Das "Betriebliche Eingliederungsmanagement" ist Aufgabe der Unternehmen. Was muss ich als Arbeitgeber beachten? Habe ich als Arbeitnehmer Rechte und Pflichten beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement? iga hat praxisnahe Informationen in einer Materialsammlung zusammengestellt.
Die Initiative Gesundheit und Arbeit vermittelt Projektpartner für Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung. Der Service - eine Kontaktstelle für gesetzliche Unfall- und Krankenversicherung - wendet sich an alle, die einen geeigneten Ansprechpartner bei Berufsgenossenschaften, Kranken- und Unfallkassen suchen oder Fragen zur deren Zusammenarbeit haben.