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iga-Report 12

iga-Barometer 2. Welle. Einschätzungen der Erwerbsbevölkerung zum Stellenwert der Arbeit, zur Verbreitung und Akzeptanz von betrieblicher Prävention und zur krankheitsbedingten Beeinträchtigung der Arbeit - 2007

Zum zweiten Mal wurde im iga-Barometer, einer repräsentativen Umfrage unter 2.000 Beschäftigten, nach dem Stellenwert und der Einschätzung der Arbeit gefragt. Dies betrifft etwa die Unterstützung durch Kollegen und Vorgesetzte als auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Im variablen Frageteil wurden erhoben, inwieweit Maßnahmen des Arbeitsschutzes und der betrieblichen Gesundheitsförderung angeboten und genutzt werden. Denn betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention ist trotz nachgewiesener Wirksamkeit nicht gleichmäßig über alle Branchen und Betriebsgrößen verbreitet. So wurde erfragt, wie verbreitet etwa Gesundheitszirkel, Mitarbeiterbefragungen, Betriebsportangebote und ergonomische Arbeitsmittel angeboten werden.

Dritter Schwerpunkt waren Beeinträchtigungen der Arbeit, die sich nicht nur aus Fehlzeiten, sondern auch aus krankheitsbedingten Produktivitätseinschränkungen ergeben können, denn diese sind wichtige Zielgrößen der Betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention. Mit dem Work Productivity and Activity Impairment Questionnaire (WPAI) integriert wurden die Aspekte Absentismus, Präsentismus, Produktivitätsverluste und Aktivitätsbeeinträchtigungen zusammen erhoben. Auf dieser Basis kann eine Gesamtabschätzung von Produktivitätseinbußen erfolgen, die sich aus der Abwesenheit am Arbeitsplatz sowie einer eingeschränkten Produktivität bei gesundheitlichen Problemen ergeben.

Download iga-Report 12 (PDF, 909 KB)

Die erste Welle des iga-Barometers fand 2005 statt und ist im iga-Report 7 dokumentiert. Ein kurze Zusammenfassung der Ergebnisse zum Stellenwert der Arbeit finden Sie außerdem im i-Punkt 20.

Die zweite Welle des iga-Barometers war auch Gegenstand von Pressemitteilungen.


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