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Die Handzeichnung zeigt einen jungen, traurigen Mann. Daneben sieht man Hände, die einen Vertrag zerreißen.
Bild: Julika Runow

Podcast Innere Kündigung

Das wichtige Thema für Führungskräfte in Unternehmen und Behörden: Engagement erhalten, innere Kündigung vermeiden. 

Eine wissenschaftliche Studie der Initiative für Gesundheit und Arbeit zeigt: 20 Prozent der Arbeitsleistung von deutschen Unternehmen gehen aufgrund Innerer Kündigung von Beschäftigten verloren. Das ist Risiko in Zeiten des Fachkräftemangels und Chance für verborgene Ressourcen, um hier bestehendes Potenzial zu heben.

Hören Sie in drei Podcasts, wie Sie innere Kündigung von Kolleginnen und Kollegen erkennen, welche Gründe dazu führen, wie man es vermeiden kann und welche Strategien aus dem Problem hinausführen.

Die in 2016 veröffentlichte Studie erhalten Sie hier:

Episode 1 – Der Mensch

Kennen Sie das auch: Das Teammitglied, das nicht mehr will und kann? Und trotzdem nicht kündigt, sondern bleibt?

Innere Kündigung von Beschäftigten ist eine negative Arbeitshaltung durch Sinnverlust und drückt sich in purer Resignation aus. Es führt zur Minderleistung der Betroffenen und ist als deren Bewältigungsstrategie für vermeintliche Missstände sogar für andere im Unternehmen ansteckend. 

Die Ursachen und Signale für Innere Kündigung rechtzeitig zu erkennen ist eine Führungsaufgabe, ebenso wie das richtige Reagieren darauf. 

Innere Kündigung ist das unterschätzte Phänomen in der Unternehmensführung, machen Sie den Selbsttest, erkennen und handeln Sie rechtzeitig.

Episode 2 – Das Unternehmen

Dieser Podcast zeigt die Wege für Führungskräfte auf, Innere Kündigung zu erkennen und ihr entgegen zu wirken.

Hohe Fluktuation, Fehlzeiten und Krankenstand in Fachabteilungen sind ernste Signale für Innere Kündigung von Beschäftigten. Dabei ist das Selbstbild bei Unternehmen zum Thema Innere Kündigung oft trügerisch. Durchschnittlich jeder fünfte Mensch befindet sich in dieser Endlosspirale Motivationsverlust. Was schätzen Sie, wie viele sind es bei Ihnen?

Die Wechselwirkung zwischen Führung und Engagement ist dabei entscheidend, denn oft liegt die Ursache für schlechte Stimmung im Team nicht allein beim einzelnen Teammitglied, sondern bei Vorgesetzten und der durch Führungsarbeit gelebten Strukturarbeit, Prozessen und Wertschätzung.

Daher liegt die Lösung dieser Aufgabe auch beim Management, Signale zu erkennen und Verantwortung für Bewältigungsstrategien zu übernehmen. Denn Führungsstil und Verhalten entscheiden über das mehrheitliche Engagement der Beschäftigten.

Episode 3 – Die Wege heraus

Teilhabe in den Prozessen und Sinnhaftigkeit der Arbeit, wie oft haben Sie darüber schon gesprochen? Und, ist sich Ihr Management dessen bewusst und haben Sie es auch immer konsequent umgesetzt?

Nicht der Arbeitsvertrag, sondern der psychologische Vertrag zwischen Mensch und Unternehmen entscheiden über das individuelle Engagement. Das Erzeugen und Fördern von Engagement braucht Zuwendung.

Kontinuität in der Führungsarbeit durch Gespräche und Strukturen ist die Grundlage für die Erneuerung des psychologischen Vertrages mit den Beschäftigten. Die goldene Regel ist dabei Offenheit und Zuhören als Fundament einer guten Feedback-Kultur.

Und so werden die Wege zum Heraus aus der Inneren Kündigung zum Hindernis für das Hinein und die Betroffenen können sich an der Sinnstiftung der Arbeit wieder beteiligen.

Fazit: Innere Kündigung ist sichtbar und lösbar, denn ihre Ursachen sind hausgemacht und menschgemacht. Und so sind es die Lösungen auch.

Viel Erfolg wünscht die Initiative Gesundheit und Arbeit.