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iga.Barometer, 3. Welle 2010

Titelbild des iga.Reports 21: Ein Barometer zeigt den Luftdruck für die Wettervorhersage an: Veränderlich, Schönwetter, Beständig.

Einschätzungen der Erwerbsbevölkerung zum Stellenwert der Arbeit, zum Gesundheitsverhalten, zum subjektiven Gesundheitszustand und zu der Zusammenarbeit in altersgemischten Teams

Zum dritten Mal wurde im iga.Barometer, einer repräsentativen Umfrage unter 2.000 Beschäftigten, nach dem Stellenwert und der Einschätzung der Arbeit gefragt. Das Gros der Fragen wird unverändert positiv beantwortet: Die Mehrheit der deutschen Beschäftigten sagt, dass ihre Arbeit fit hält, ihnen Anerkennung gibt und Kollegen oder Vorgesetzen sie unterstützen. Bei einigen Fragen zum Verhältnis von Arbeitszeit und Freizeit oder zum Arbeiten bis zum 65. Lebensjahr findet sich ein abgestufteres Antwortverhalten.

Die Größe der Stichprobe ermöglicht es, die Fragen auch nach Branchen, Altersgruppen und Unternehmensgrößen auszuwerten. Außerdem ist es erstmals möglich, Trendaussagen gegenüber 2005 und 2007 zu treffen. Hier stimmen etwa auffällig mehr Befragte der Aussage "Mein Unternehmen kümmert sich um meine Gesundheit" voll und ganz zu.

Neben den so genannten "Sonntagsfragen", die jedes Mal wieder gestellt werden, beinhaltet das iga.Barometer auch einen variablen Frageteil, der sich mit unterschiedlichen Fragestellungen aus den Bereichen Arbeitswelt und Gesundheit beschäftigt. In dieser Ausgabe sind dies zum einen das Miteinander der Generationen am Arbeitsplatz und zum anderen Fragen zum Gesundheitszustand und -verhalten.

Beim Miteinander der Generationen wurde ein Bild entworfen, wie viele Menschen in Teamarbeit tätig sind (73 Prozent) und wie viele in altersgemischten Teams arbeiten (60 Prozent). Darüber hinaus wurde die Wahrnehmung der Altersunterschiede und Erfahrungen mit Diskriminierung erhoben. Diese hängen stark mit Branchen, Unternehmensgröße, dem Alter, aber auch dem Geschlecht zusammen. Die Studie gibt auch Hinweise darauf, wie die altersgemischte Teamarbeit vor allem von den Führungskräften positiv beeinflusst werden kann.

Die Daten zu Gesundheitsverhalten und -bewusstsein wurden zum Stellenwert der Arbeit ins Verhältnis gesetzt. Hier sind weitere Auswertungen geplant.