Gesunde und sichere Arbeit gestalten – Modelle guter Praxis

Interviews zu Arbeitgeberattraktivität, BGF und Arbeitsschutz 

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und Arbeitsschutz ergänzen sich und leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag zu gesunden Arbeitsbedingungen. Während der Arbeitsschutz als gesetzliche Pflicht auf die Vermeidung von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren abzielt, unterstützt die BGF als freiwilliges Angebot die Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten.

Dass sich dieses Engagement auch positiv auf die Arbeitgeberattraktivität auswirken kann, zeigt der iga.Report 49. Im Rahmen der Untersuchung wurden Best-Practice-Betriebe interviewt, die BGF und Arbeitsschutz bereits systematisch und langfristig in ihrer Organisation verankert haben. Aus den gewonnenen Erkenntnissen entstand unter anderem ein Leitfaden mit Checklisten, der Unternehmen bei der schrittweisen Umsetzung unterstützt.

Ergänzend dazu stellen diese insgesamt acht iga.Arbeitshilfen ausgewählte Interviewausschnitte und Praxisbeispiele vor. Die beteiligten Betriebe unterscheiden sich hinsichtlich Größe, Branche und Umsetzungsstand. Die folgende Übersicht zeigt die Schwerpunkte der vorgestellten Beispiele und veranschaulicht, wie Unternehmen durch systematische Maßnahmen in BGF und Arbeitsschutz ihre Attraktivität als Arbeitgeber stärken können.

8 Best-Practice Interviews und Downloads

Handwerkskammer Dresden

Die Handwerkskammer Dresden mit etwa 200 Beschäftigten ist die zentrale Interessenvertretung des Handwerks in Ostsachsen. Zur Handwerkskammer Dresden zählt auch njumii – das Bildungszentrum des Handwerks. 

Erfahren Sie, wie die Handwerkskammer aktuell ein systematisches Betriebliches Gesundheitsmanagement aufbaut und welche wichtigen Schritte sie dabei für sich identifiziert hat.

Der Eigenbetrieb leben&wohnen (ELW) zählt rund 1.100 Beschäftigte und ist das kommunale Sozialunternehmen der Landeshauptstadt Stuttgart, u.a. mit Dienstleistungen der stationären und ambulanten Pflege. 

Erfahren Sie, wie der Betrieb über einen Strategieprozess und Pilotbereiche sein Betriebliches Gesundheitsmanagement neu denkt, welche Herausforderungen auftreten und wie diese angegangen werden.

Der Handwerksbetrieb Mahler – Stahl-, Metall- und Maschinenbau ist ein Familienunternehmen mit rund zwölf Mitarbeitenden. 

Erfahren Sie, wie der Handwerksbetrieb ein umfassendes, systematisches Betriebliches Gesundheitsmanagement aufgebaut hat und welche Rolle dabei der kurze Draht zu den Mitarbeitenden spielt.

Die Mercedes-Benz Group AG mit Hauptsitz in Stuttgart zählt zu den weltweit führenden Automobilherstellern. Das Unternehmen beschäftigt ca. 175.000 Mitarbeitende. 

Erfahren Sie, wie der Automobilhersteller Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz strategisch verankert und in der Praxis umsetzt, unter anderem am Beispiel von niedrigschwelligen Angeboten für Beschäftigte der hauseigenen Gastronomie.

Palstring GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit rund 70 Mitarbeitenden im Münsterland. 

Erfahren Sie, wie der Handwerksbetrieb Gesundheit und Sicherheit als Teil seiner Unternehmenskultur versteht und diese Haltung strategisch zur Personalgewinnung und zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit der Belegschaft nutzt.

Schaefer Kalk GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit Firmensitz in Diez und weltweit rund 671 Beschäftigten. 

Erfahren Sie, wie der Kalkhersteller und -lieferant seinen Kulturwandel durch eine stärkere Einbindung von Beschäftigten und Führungskräften vorantreibt.

Die Universität Stuttgart ist eine führende technisch-orientierte Universität in Deutschland mit rund 5.500 Beschäftigten. 

Erfahren Sie, wie die Universität verschiedene Beschäftigtengruppen erreicht und ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement stetig weiterentwickelt.

Die Ursa-Chemie GmbH ist ein Chemieunternehmen mit rund 68 Beschäftigten. 

Erfahren Sie, wie der Betrieb Arbeitsschutz im Team mit verschiedenen Aktionen lebt und Gesundheit als Teil seiner Unternehmenskultur versteht.

Hier geht's zum Leitfaden "Arbeitgeberattraktivität, BGF und Arbeitsschutz" und zum iga.Report 49: