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Hirndoping am Arbeitsplatz - Einflussfaktoren und Präventionsmöglichkeiten für Unternehmen

Titelbild des iga.Wegweisers Hirndoping: Tabletten und Kapseln liegen auf einer handgezeichnteten Abbildung eines Gehirns.
Foto: Fotolia, Nenov Brothers

Der iga.Wegweiser zum Thema Hirndoping am Arbeitsplatz informiert Präventionsfachleute praxisnah über Hintergründe sowie Ansatzpunkte zur Prävention von Hirndoping.

Unter Hirndoping bzw. Neuro-Enhancement werden Versuche zusammengefasst, die geistige und kognitive Leistungsfähigkeit mithilfe verschreibungspflichtiger oder illegaler psychoaktiver Substanzen zu steigern. Auch die Reduzierung von Ängsten und die Verbesserung der Stimmungslage sind Gründe für die Einnahme. Verschreibungspflichtige Medikamente werden bei Hirndoping ohne medizinische Notwendigkeit, also nicht zur Therapie einer Erkrankung und damit missbräuchlich eingenommen.

Zahlen aus dem DAK-Gesundheitsreport von 2015 zeigen, dass 6,7 Prozent aller Erwerbstätigen schon mindestens einmal im Leben ohne medizinische Notwendigkeit verschreibungspflichtige Medikamente oder illegale Substanzen eingenommen haben, um leistungsfähiger zu sein oder den emotionalen Zustand zu beeinflussen. Die Dunkelziffer könnte sogar etwa doppelt so hoch liegen.

Die überarbeitete zweite Auflage des Wegweisers enthält aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung zum Thema Hirndoping und konkrete Präventionsansätze für Unternehmen. Die aktualisierte Broschüre nimmt zudem stärker illegale Drogen in den Fokus. Dadurch wird die Bedeutung von Substanzen wie Kokain oder Crystal für spezifische Beschäftigtengruppen deutlicher.