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Wurden zur Gestaltung gesunder Arbeit ursprünglich vor allem physische Aspekte wie das Heben schwerer Lasten betrachtet, spiegelt sich die Bedeutung psychischer Faktoren bei der Arbeit seit 2013 auch im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) wider. Darin ist festgehalten, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten sicherzustellen.
Hierfür ist es erforderlich, die Arbeitsbedingungen zu beurteilen und eventuell bestehende Gefährdungen zu ermitteln. Nur so kann festgestellt werden, inwieweit die Arbeit bereits sicher und gesund gestaltet ist oder ob es notwendig ist, (weitere) geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung sind laut ArbSchG sowohl physische als auch psychische Belastungsfaktoren zu berücksichtigen.
Die Folgen von anhaltenden Gefährdungssituationen und chronischem Arbeitsstress äußern sich zunächst in Form von Stressreaktionen und gesundheitlichen Beschwerden – einer Art Warnsignal für die Entwicklung körperlicher Erkrankungen.
Erfahren Sie mehr zum Thema Psyche und Gesundheit in unseren Blogbeiträgen und Publikationen.
Der iga.Blog greift Zahlen, Daten und Fakten rund um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit auf. Zentrale Theorien, Definitionen, Kurzinterviews sowie aktuelle Studienergebnisse liefern wissenschaftlich fundierte Inhalte zu Themen-Kategorien wie “BGM, BGF und gesunde Arbeit”, “Psyche und Arbeit”, “Ressourcenorientierung” oder “Unternehmenskultur”.