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Im Allgemeinen wird der subjektive Gesundheitszustand im Handwerk überwiegend als sehr gut oder gut eingeschätzt (circa 85 Prozent), wohingegen nur circa 14 Prozent ihre Gesundheit als mittelmäßig und nur circa ein Prozent ihre Gesundheit als schlecht bewerteten. In Bezug auf das Stresserleben und den Stressausgleich gibt eine Studie an, dass Beschäftigte im Handwerk im Mittel gestresster sind als der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.
Circa 46 Prozent der Befragten in der Handwerksbranche fühlen sich in ihrem Alltag teilweise gestresst, wohingegen circa 31 Prozent stark oder sehr stark gestresst sind und circa 22 Prozent angaben, eher nicht bis gar nicht gestresst zu sein.
Dies ist ein Textauszug – hier geht's direkt zur vollständigen Publikation:
iga.Arbeitshilfe: "Branchen im Fokus – Gesundheit im Handwerk”.
Laut dem Kurzbericht Gesundheit im Handwerk 2025 fallen Beschäftigte im Handwerk über alle Gewerke hinweg pro Jahr durchschnittlich knapp 26 Kalendertage krankheitsbedingt aus. Die Ursachen für Arbeitsunfähigkeit (AU) sind dabei sehr verschieden.
Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachen 31 Prozent und damit die meisten AU-Tage. Sie sind zumindest teilweise auf die hohe körperliche Belastung, wie schweres Heben oder Arbeiten im Knien, zurückzuführen. Vergleichsweise seltener werden dagegen psychische Erkrankungen angegeben.
Jedoch zeichnet sich der Trend ab, dass die AU-Tage aufgrund psychischer Erkrankungen in der Handwerksbranche steigen. So ist z. B. deren Anteil an den AU-Tagen 2024 auf 14,2 Prozent gestiegen (siehe Abbildung oben). Im Vergleich dazu waren es 2023 13,8 Prozent und 2022 12,6 Prozent. Als Gründe für diese Entwicklungen werden vermehrtes Stressempfinden der Belegschaften und zentrale Herausforderungen der Handwerkerschaft genannt, die in der folgenden Publikation dargestellt werden.
Dies ist ein Auszug aus der iga.Arbeitshilfe “Branchen im Fokus – Gesundheit im Handwerk”: