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Die Arbeitswelt steht veränderten Herausforderungen gegenüber. Die Digitalisierung bringt die orts- und zeitflexible Zusammenarbeit mit sich, zudem liegt der Fokus stärker auf Selbstbestimmung und dem Sinn der Arbeit. Dadurch verändern sich teilweise die Ansätze, mit denen Teams gesteuert werden. Dadurch ändert sich auch die Rolle der Führungskräfte. Das wiederum wirkt sich auf das Selbstverständnis und die Möglichkeiten zur Wahrnehmung der Fürsorgepflicht aus. Unsicherheit und Angst vor Kontrollverlust bei gleichzeitig erschwerter Einschätzung der Leistung der Beschäftigten sowie Mehrarbeit gehen häufig damit einher.
Wesentliche Faktoren für Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten sind deren Beziehung zur Führungskraft und der erlebte Führungsstil, wie eine Metaanalyse bereits 2017 herausstellte. Gute Führung kann dabei nicht nur einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Beschäftigten haben, sondern auch die Arbeitgeberattraktivität stärken.
Zentrale Stellschrauben und Ressourcen für Beschäftigte sind die Gesundheitsorientierung der Führungskraft und die gezeigte Unterstützung gegenüber den Mitarbeitenden. Damit die Beschäftigten sich von ihrer Führungskraft unterstützt fühlen, empfiehlt Piecha (2021) klare Kommunikationsrichtlinien, beispielsweise in Bezug auf die Kommunikation von Rollenverteilung, Wichtigkeit und Dringlichkeit von Aufgaben.
Dies ist ein Textauszug – hier geht's direkt zur vollständigen Publikation:
iga.Fakten 12 “Psyche und Gesundheit in der neuen Arbeitswelt”.
Auch feste Erreichbarkeiten können präventiv wirken: Sie erleichtern die Informationsverarbeitung, reduzieren Ablenkungen und erhalten die Handlungsfähigkeit aufrecht. Damit Erwerbstätige gesund und nachhaltig arbeiten können, sollten interne Informationsflüsse und Erreichbarkeiten sowie Zuständigkeiten regelmäßig geprüft werden
Darüber hinaus sollte die Führungskraft als Vorbild den kompetenten Umgang mit den digitalen Anwendungen, insbesondere den Informations- und Kommunikationsmedien, vorleben. Auch der Führungsstil sollte an die veränderten Bedingungen angepasst werden. Dieser angestrebte Führungsstil entspricht in weiten Teilen dem Führungsstil, der im Rahmen des New-Work-Ansatzes postuliert wird.
Dies ist ein Auszug aus den iga.Fakten 12 “Psyche und Gesundheit in der neuen Arbeitswelt”.